Ansatz der Psychotherapie

Der Mensch braucht andere Menschen! Das gilt für uns alle, wenn wir gesund, arbeits- und beziehungsfähig sein und bleiben wollen. Alles was mit uns als Person in unserem Lebensumfeld und mit den anderen sich darin befindenden Menschen zu tun hat, ist von dieser Tatsache betroffen. Wir erwerben Identität durch den elterlichen Spiegel, wir lernen zu kommunizieren durch den Austausch mit anderen und wir müssen auch lernen, unsere Grenzen gegenüber anderen Menschen zu setzen.

Dementsprechend steht im Zentrum des gestalttherapeutischen Prozesses die psychotherapeutische Beziehung, der Kontakt mit der Psychotherapeutin/dem Psychotherapeuten. Die psychotherapeutische Beziehung ist einerseits Angebot, individuelle Beziehungsmuster zu reaktivieren und zur Entfaltung zu bringen, andererseits Gelegenheit, durch Übung und neue Erfahrungen gewünschte Veränderungen miteinander zu erreichen.

 

Über Gestalttherapie

In der Gestalttherapie wird von der Hier und Jetzt-Situation des betreffenden Menschen ausgegangen. Dabei wird darauf vertraut, dass alle für den Beginn und Fortgang der Psychotherapie wesentlichen Informationen nicht nur am Inhalt des Gespräches, sondern auch an der Stimmlage, dem Sprechtempo, der Mimik, der Gestik, dem Atemmuster, der Körperhaltung, etc. erkennbar und bearbeitbar werden.

Deswegen wird in der Gestalttherapie neben dem Gespräch, das natürlich der primäre Ausgangs- und auch Endpunkt jeder therapeutischen Sitzung ist, auch nonverbaler Ausdruck mit Hilfe verschiedener Techniken (wie zum Beispiel kreative Techniken) gefördert, um ihren unbewussten Gehalt für den Patienten/die Patientin zugänglich, erlebbar, verstehbar und integrierbar zu machen.

In der Psychotherapie wird auf die Eigenverantwortlichkeit jedes Menschen vertraut. Er wird als Experte für sich selbst angesehen, der seinen Entwicklungs- und Heilungsprozess selbst steuert und darin von der/dem Psychotherapeutin/en begleitet und unterstützt, gegebenenfalls auch gelenkt und konfrontiert wird.

Gestalttherapie lässt sich in Einzel-, Gruppen- und Paartherapie anwenden. Auch in der Reflexion des beruflichen Handelns, Supervision von Arbeitsteams (zum Beispiel im psychosozialen Bereich als auch in der Wirtschaft) oder im Coaching kommt der gestalttherapeutische Ansatz zur Geltung.

 

Ich bin Mitglied bei der Österreichischen Vereinigung für Gestalttherapie (ÖVG) und beim Österreichischen Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG).

Arbeitsschwerpunkte

  • Einzeltherapie
  • Paartherapie
  • Gruppentherapie

mit Jugendlichen und Erwachsenen

  • Panik- und Angststörungen
  • akute und posttraumatische Belastungsstörungen
  • Depressionen
  • Lebenskrisen
  • Essstörungen

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